Die WiKal 2006 (Jubiläums-WiKal - 1986 - 2006) - 20. bis 21. Mai 2006
Organisation:
Andreas Karger (Werbeagentur Karger, Kalletal)
Aussteller: 96
Besucherzahlen: ca. 7.000 an beiden Tagen
Schirmherr: Bürgermeister Klaus Fritzemeier
Festredner: Dipl.-Betriebswirt Gerd Przybyla, Vorstand
der Lippe Tourismus und Marketing AG; Der Ehrengast pflanzt am Eröffnungstag
den Baum des Jahres 2006: Die Schwarzpappel.
Die WiKal 2006 geht ins 20. Jahr ihres Bestehens und wird größer. Statt bisher vier werden jetzt fünf große Zelte zu einem Komplex mit insgesamt 2.400 Quadratmetern überdachter Ausstellungsfläche zusammengefasst. Dazu kommen noch einmal rund 1.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche im Freigelände. Dennoch gibt es gegenüber dem Vormal einen leichten Ausstellerrückgang. Erstmals geht diese Zahl wieder unter die Marke 100. Was die exakten Besucherzahlen betrifft, sind wegen des freien Eintritts abermals nur vage Schätzungen möglich. Im Mittel aller Vermutungen liegt die Zahl 7.000 für beide Tage. War der Samstag bei der WiKal 2004 wegen seiner sommerlichen Temperaturen noch für die geringere Besucherzahl verantwortlich gemacht worden, so ist der diesjährige Grund im Starkregenereignis mit heftigen Sturmböen zu suchen. An einem solchen Tag, sagten viele, schickt man nicht einmal den Hund vor die Tür. Dafür wurden die Aussteller am Sonntag mit besserem Wetter und zufriedenstellenden Besucherzahlen entschädigt.
Am Sonntag entschied eine Jury aus Bürgermeister Klaus Fritzemeier, Kalletaler-Nachrichten-Chefin Alexandra Gold und dem Promotion-Team der Lippischen Landes-Zeitung, wer diesmal die "Wikal-Trophy" mit nachhause nehmen soll: Die Wahl fiel auf die Firma Careè Werkstätten für Möbelbau GmbH & Co. KG aus Kalletal.
Für besonderes Aufsehen sorgte auch eine Gemeinschaftsleistungsschau der Kreisverkehrswacht Lippe, der Polizei, des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks und der Freiwilligen Feuerwehr Kalletal, die federführend von Gemeindebrandinspektor Michael Pohlmann organisiert worden war.
Fans aus ganz Deutschland und dem angrenzenden europäischen Ausland lockte Klaus Kersten Old- und Newtimer mit seiner vielbeachteten Ausstellung in Zelt 1 und 2 an. Auch seine Rallye war beim Start, auf der Etappe und am Ziel ein wahrer Publikumsmagnet. Kinder konnten mit einem Minibagger Löcher graben und die Erwachsenen hatten die Möglichkeit, in einem Simulator eines Renn-Trucks aufs Gaspedal zu treten.
Trotz widriger Wetterverhältnisse waren doch wieder fast alle zufrieden mit dem Ausgang der Jubiläums-WiKal.